Sammy Vomacka „Blues & Ragtime“ Freitag, 23. März um 19:30 im Ortenburgerkeller
Als Ragtime-Gitarrist bekannt geworden, entwickelte sich Sammy Vomáčka im Laufe der Jahre zu einem Allrounder, dem es besonders der Jazz angetan hat.
Sammy Vomáčka wird seine langjährige Erfahrung als Entertainer in Sachen Fingerpicking, Ragtime, Blues und Jazz zum Besten geben – mal mit, mal ohne Gesang.
Claude Bourbon „Gitarre & Gesang“ Freitag, 27. April um 19:30 im Ortenburgerkeller
Er mag seine Wurzeln im Blues haben, aber er ist inspiriert von der Musik aus aller Welt. Er verwebt Klänge zu einem Teppich aus Blues, Rock, Jazz und macht daraus Lieder und Melodien in seinem eigenen, unvergleichlichen Stil. Seine raue, markante Stimme brachte ihm den Spitznamen: „the frog with the blues“ ein.
Pierre Bensusan „World Music“ Freitag, 21. September um 19:30 im Ortenburgerkeller
Er ist zum Synonym für großartige, zeitgenössische Gitarrenmusik geworden. Die erstaunliche Komplexität seiner Werke lässt eine einzige Gitarre wie ein ganzes Orchester erklingen, seine Musik zieht das Publikum in ihren Bann. In seinen gefühlvollen Balladen oder begleitend mit seiner speziellen Scat- und Pfeiftechnik, immer verschmelzen Stimme und Instrument zu einer perfekten Einheit.
Ulli Bögershausen „Fingerstyle Gitarre“ Freitag, 5. Oktober um 19:30 im Ortenburgerkeller
Er hat das Publikum in seinen Bann gezogen auf kleinen Bühnen in der Provinz und er hat die Hörer in sprachloses Erstaunen versetzt bei Gitarrenfestivals in Nashville und in den Konzertsälen Japans und Taiwans. Sein Spiel wird beschrieben als “atemberaubend in seinen dicht verwobenen Harmonien und seinem makellosen Timing“.
Samstag, 6. Oktober Workshop in der VS West mit Ulli Bögershausen „Arrangieren“
Das Münchner Duo (Hans Westermeier+ Rupert Paulik) hat sich leidenschaftlich dem Ziel verschrieben, die Faszination akustischer Musik erlebbar zu machen.
Mehrstimmiger Gesang und abwechslungs-reiche Instrumentierung (Gitarre, Mandoline, Fiddle, Irish Bouzouki, Harp, Acoustic Bass) nehmen den Zuhörer mit auf eine spannende Klangreise.
Auf ihren Erstinstrumenten Gitarre (Hans Westermeier) und Mandoline (Rupert Paulik) gelten die beiden Künstler als führende Dozenten im deutschsprachigen Raum und bestechen durch eine unerschöpfliche Virtuosität. Sowohl mit ihren Eigenkompositionen als auch mit ihren Bearbeitungen bekannter Traditionals und Hits gelingt es ihnen, den Zuhörer in den Bann zu ziehen.
Phantasie, Spielfreude und Liebe zur akustischen Musik sind das Herzstück dieses Duos.
Rupert Paulik – spielt Bluegrass- und Akustikmusik seit 20 Jahren.
Privater Musiklehrer für Mandoline, Gitarre, Fiddle und Bass
Workshops in Deutschland und Österreich
Mitwirkung bei Produktionen für Film und Fernsehen sowie bei diversen Labels
Instrumentalist und Sänger in verschiedenen Bluegrass- Besetzungen wie “Huckleberry Five” (bis 2008) und “The BSB”
AnneMarie Höller und Mario Berger sammelten die „schönsten Lieder der Welt“. Vor 3 jahren entstand als erste gemeinsame Eigenkomposition bereits das Titellied „Because of you“, denn immerhin hat jeder die musikalischen Wurzeln um die des Anderen erweitert. Daraus wurde nicht nur eine schöne Liebesgeschichte, sondern auch eine erfrischende, berührende CD:
Südländische Rhythmen wechseln mit sinnlichen Chansons, Swing mit Blues, meditative Momente mit virtuosen Sologitarre-Darbietungen -- und zaubern durch ihre inspirierende Freude am Musizieren ein Lächeln ins Gesicht des Zuhörers.
Mit all seinen verschiedenen Musikstilen ist das Programm dennoch aus einem Guss, weil es natürlich gewachsen ist. Die Stimme, die in fünf Sprachen genau den Ton und die Herzen des Publikums trifft, kommt von AnneMarie Höller, die mit Facettenreichtum, Wärme und Charme begeistert. AnneMarie, die ihre Jazz-Vergangenheit in das Duo einbringt, genießt es, „die Front teilen zu können und neben sich einen ebenbürtigen Partner zu spüren“ – auf der Bühne und im Leben.
Mario Berger, dessen musikalische Wurzeln in der klassischen Gitarre, dem Rumba und der Popmusik liegen, eroberte AnneMarie mit seinem emotionalen und temperamentvollen Zugang zur Musik im Flug.
Fingerfertigkeit, Klangsicherheit und der Hang zur Verspieltheit mit seinem Instrument machen Mario Berger zu einem sympathischen und seit langem in der Szene anerkannten Virtuosen. Sein Gitarrenspiel, das beim ersten Hinhören an die ganz Großen der Gitarrenwelt erinnert, zeigt nach einer kurzen Klangreise deutlich seinen eigenen Stil.
Eine ausdrucksstarke Stimme mit herzlicher Ausstrahlung, einfühlsame Gitarrensoli und sonnenerfüllte Rhythmen, machen die Musik von AnneMarie Höller und Mario Berger zu einem ebenso sinnlichen wie federnd leichten Erlebnis mit Tiefgang: “Acoustic Heart & Soul Music”.
Franco Morone ist einer der interessantesten Gitarristen der internationalen Musikszene. Er besitzt einen einzigartigen Fingerstyle-Sound, und das renommierteste Gitarrenmagazin Japans zählt ihn zu den dreißig großen Weltklassegitarristen. Kunstvolle Kompositionen und Arrangements erweckt er bei seinen Konzerten mit außergewöhnlicher Sensibilität und unaufdringlicher Virtuosität zum Leben. Seine Musik setzt weniger auf technische Artistik, sondern er fesselt sein Publikum mit musikalischer Tiefe, ausdrucksvollem Sound und mediterraner Wärme.
„Miles Of Blues“ ist seine neueste CD, die er bei diesem Konzert vorstellen wird. Einfühlsame Melodien wechseln mit treibenden Stücken und auch leicht jazzigen Anklänge sind hörbar. Seine Bearbeitung von „Mercy Mercy Mercy“ und „Summertime“ berühren bereits beim ersten Zuhören.
Sein Repertoire verbindet Eigenkompositionen und Arrangements traditioneller Werke: Unter seinen Fingern wirken alte Melodien wie neugeboren -- und neue Melodien wie Klassiker. Dabei meistert er alle musikalischen Genres, seien es Blues, Jazz oder italienischer und keltischer Fingerstyle, mit brillanten Arrangements für sechs Saiten.
Sie haben die Möglichkeit, den italienischen Poeten der akustischen Gitarre vor Ort zu erleben. Unterstützen wird ihn die Sängerin Raffaela Luna bei einigen Stücken mit ihrer ausdrucksvollen Stimme.
Willie Salomon , 1954 geboren, wuchs in einer deutsch-amerikanischen Familie auf und verbrachte Teile seiner Kindheit in New York. Mit 16 Jahren nahm er aufgrund seiner Ablehnung des Vietnamkriegs die deutsche Staatsbürgerschaft an. Nach 2 Jahren klassischem Klavierunterricht kam er in Berührung mit der frühen, urwüchsigen Bluesmusik.. Sie hatte eine magische Wirkung auf ihn und ließ ihn nie wieder los. Zuerst lernte er autodidaktisch, sich mit Blues und Boogie Piano auszudrücken, aber schon bald entdeckte er Bottleneck (Slide) und Fingerstyle Gitarre für sich. Den ersten musikalischen Schliff holte er sich als Straßenmusiker in San Francisco in den 70-er Jahren. Auf Reisen durch den Süden und andere Staaten in den USA hatte der junge Willie Salomon u.a. Gelegenheit, von Idolen wie Furry Lewis und Homesick James zu lernen. In späteren Jahren war er mit Alexis Korner, Champion Jack Dupree, Louisiana Red, Paul Geremia, Johnny Long, Roger Hubbard, Peter Finger u.v.a. auf der Bühne.
Samstag, 30. April Workshop in der Volksschule West
Ein Konzert mit dem Energiebündel Peter Ratzenbeck gleicht einem musikalischen Feuerwerk. Gitarre und Körper verschmelzen miteinander und bilden eine Einheit aus Rhythmus, Akkorden und Melodien.Der gebürtige Grazer zog als Autodidakt und Straßenmusiker durch Schottland und England, seine tiefe Verbundenheit mit der grünen Insel kommt in seinen Musikstücken heraus. Heute lebt er mit Frau und Kindern im idyllischen Waldviertel. Seine Technik ist von Jahr zu Jahr ausgefeilter und ein unverkennbarer Stil auf der Gitarre entwickelt worden. 25 unterschiedliche Gitarrenstimmungen und die „geschüttelte“ Gitarre sind sein Markenzeichen geworden. Neben seinen eigenen Stücken, die sich zwischen Pop, Klassik, Ragtime, Country Music, Folk, Blues und sogar Alpenländischem bewegen, spielt er auch Standards von den Beatles und Bob Dylan.
Aus wenigen vorgegebenen Grundstrukturen zaubert und improvisiert Ratzenbeck die atemberaubendsten Stücke. Volle Akkorde schwinden dabei zu sphärischen Obertönen, die völlig ungezwungen eine meditative Stimmung erzeugen.
Mit fünfzehn ist er vom Klang akustischer Stahlsaitengitarren fasziniert und erste eigene Kompositionen entstehen. Mit einem eigenen Gitarrenduo spielt er in den folgenden Jahren Konzerte. Danach erscheint 1985 die erste Soloeinspielung “Guitaristic Paintings”. Er beschäftigt sich in den Folgejahren sowohl mit der elektrischen als auch mit der klassischen Gitarre, mit indischer Musik und der Sitar. Ende der achtziger Jahre kehrt er zur akustischen Stahlsaitengitarre zurück und spielt in verschiedenen Formationen. Ab Mitte der neunziger Jahre beginnt er, die akustische Gitarre mit Delays, LiveLoops und anderen elektronischen Effekten zu kombinieren.
Nach verschiedenen Projekten mit anderen Musikern erscheint 2007 die solistisch eingespielte CD “the uplift”, auf der Schultheiss überraschende Seiten zwischen perkussiven Grooves, experimentellen Klanggemälden und melodiösen Balladen entwickelt. Mit seinen trancehaften und atmosphärischen, aber gleichzeitig spannungsreichen Kompositionen erreicht das Album “on wings“ kurz nach Erscheinen eine TopTen Platzierung in den USA.
Axel Schultheiss hat eine ihm eigene musikalische Sprache gefunden, in welcher trotz aller Virtuosität Inhalt und Ausdruck immer im Vordergrund stehen und die den Hörer in eine andere Welt entführt – faszinierend und voll magischer Momente.
Allan Taylor, geboren 1945 im englischen Brighton, gilt seit Jahren als einer der wichtigsten Vertreter der britischen Singer/Songwriter-Szene, und erarbeitete sich auch international einen hervorragenden Ruf als feinsinniger Poet, der in seinen Liedern – vorgetragen mit warmer, sonorer Stimme, und begleitet von seinem eindrucksvollen Gitarrenspiel - die Lebenswelten der unscheinbaren Helden des Alltags festhält.
Das neueste Album „Leaving at dawn“ ist eine Art Reisebericht über Stationen aus Taylors Leben. Diese Reise begann für Allan Taylor in Schweden, wo er als Straßenmusiker auftrat. New York, Amsterdam und Brighton Beach waren weitere wichtige Stationen auf Taylors Reise, von denen er auf „Leaving at dawn“ erzählt.
Wie ein Seemann, der nach langer Reise zuhause angekommen, seinen Seesack voll von Mitbringsel leert, die seiner Familie und Freunden von fernen Ländern erzählen, so sollen die Lieder auf dem neuen Album von seiner Reise berichten, schreibt Allan Taylor als Einleitung zu seiner neuen CD. Die Lieder erzählen über Orte, Ereignisse, Menschen und Gefühle.
Seine bewegenden und ergreifenden Lieder erlauben einen tiefen Einblick in die Erfahrungen und Gefühlswelt des Poeten. Schlichte Arrangements lassen die Lieder in voller Kraft erstrahlen. Im Mittelpunkt steht allein Taylors wunderbar ergreifende Stimme, deren Ausdruck und Wahrhaftigkeit allein für Authentizität des Vortrags bürgt.
Auf „Leaving at dawn“ offenbart ein wahrer Poet seine Lebenserfahrung in ergreifender, wunderbarer Weise, ohne dabei belehrend wirken zu wollen. Taylor tut einmal mehr das, was er am besten kann: er erzählt Geschichten in bravouröser Manier, nicht mehr und nicht weniger. “Sit back and enjoy the journey.”
Dieser Text ist teilweise wortwörtlich von der CD-Rezension auf http://www.sempre-audio.at entnommen, die Herr Michael Holzinger geschrieben hat.