Freitag, 17. April 2009 um 19:30 im Ortenburgerkeller Chuck Le Monds & Gottfried Gfrerer Ballads & World Music
21. März 2009
Chuck LeMonds wurde im Sommer 1959 in St. Louis (Missouri), also an den Ufern des Mississippi geboren. Aufgewachsen in einer Familie, die äußerst musikalisch geprägt war, erhielt Chuck LeMonds mit 15 Jahren seine erste Gitarre, auf der er sich Songs von Bob Dylan, Neil Young, Woody und Arlo Guthrie aneignete. Ein Jahr später erhielt er auch ein Banjo.
Der Umzug in die Appalachian Mountains brachte mit sich, daß er dort an jeder Ecke Bluegrass Music hörte und die Stanley Brothers schätzen lernte. Als Achtzehnjähriger schrieb LeMonds seinen ersten eigenen Song. Mit 21 brach er, gemeinsam mit einem Freund, nach Europa auf. (”Ich wollte sehen, wie die Menschen außerhalb Amerikas leben.”) Die beiden machten Straßenmusik, spielten in Pubs. Während der 1980er-Jahre spielte LeMonds in Wisconsin bei diversen Bands, tingelte durch den Mittelwesten der Vereinigten Staaten, profilierte sich in Clubs, bei Festivals und live im Radio. 1991 zog Chuck LeMonds nach Europa, arbeitete da mit vielen exzellenten Musikern aus der Folk-, Jazz- und Songwriterszene.
Nun erschien sein sechstes Album: “Pink Roshi”.
Geboren in Seeboden, wohnhaft in Wien, begann Gottfried D. Gferer mit 14 Jahren Gitarre zu spielen. Zunächst zählten Bob Dylan, Paul Simon, Mark Knopfler und J. J. Cale zu seinen ersten Einflüssen, bis er später auf Blind Willie McTell und Big Bill Broonzy stieß. Neben Blues und Folk kommen balladenhafte, aber auch Funk- und Rock-Elemente in seinen Stücken vor.
Dominierend ist die Slidegitarre - seine große Liebe -, auf der er einen unverwechselbaren Stil entwickelt hat. Nicht nur selbst geschriebene Songs vom Feinsten, sondern auch selbst komponierte Fingerstyle - Gitarrenstücke lassen immer wieder „aufhorchen“. Stilistisch wird er mit Mark Knopfler und Ry Cooder verglichen.
Seine neue CD „Scoop&Run“.
