Guitarena

"Saitenweise" Klangerlebnisse

Waren es in der Renaissance die Laute und die Harfe, die das Schloss Porcia mit Musik erfüllten, so sind es heute die rhythmischen Klänge der weltbesten Fingerstyle-Gitarristen.

Jedes Jahr erneut geben sich Gitarristen der Superlative ein Stelldichein im Ortenburgerkeller.

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Guitarena ist eine Kulturinitative in Spittal an der Drau, die vom Gitarrenliebhaber Hartwig Weiher ins Leben gerufen wurde.
Das Gewölbe des Ortenburgerkellers im Schloss Porcia bietet den denkbar stimmungsvollsten Rahmen für Saitenklänge der besonderen Art. Seit der Gründung 1998 traten sowohl hochkarätige Gitarrenvirtuosen als auch Nachwuchstalente in diesem familiären Ambiente auf.

Konzerte 2017

Übersicht

03.03.2017 Thomas Leeb

21.04.2017 Franco Morone

15.09.2017 Markus Schlesinger

13.10.2017 BLUES SPECIAL: John Long & Willie Salomon

17.11.2017 Andrea Valeri


Beginn immer 19:30 Uhr.

Kultur Card Kärnten, kelag Joker und Kulturpass sind gültig.
Kartenvorverkauf im Porcia Kartenbüro Tel: 04762 / 42020 oder karten@porcia.at

Erwachsene € 14,00
Ermäßigt € 8,00 (Schüler, Studenten, Präsenz- & Zivildiener)

Download der Kalender Datei

03. März 2017

Thomas Leeb

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Thomas Leeb wuchs als jüngster Sohn von vier Kindern einer Hotelier-Familie in Turracher Höhe, Kärnten, auf. Das Gitarrespiel brachte er sich selber bei, als er 13 Jahre alt war, zunächst auf der elektrischen Gitarre, dann auf der akustischen. Seine Ausbildung als Hotelfachschüler gab er mit 15 auf, um Musiker zu werden, und gab seine ersten Konzerte – die Matura musste er auf Beharren seiner Eltern dennoch ablegen. Mit 17 produzierte er in Eigenregie seine heute vergriffene CD Reveller und war nach der Matura vier Monate als Straßenmusiker in Irland unterwegs. 1997 nahm er die ebenfalls nicht mehr erhältliche CD Hope auf und 1998 wurde er Dritter beim Osnabrücker Open Strings - Festival. 1999 veröffentlichte er seine dritte CD riddle zunächst über das Internetportal mp3.com, und begann, mit Schwerpunkt in Weltmusik und traditioneller Musik aus Ghana in Kalifornien am California Institute of the Arts Musik zu studieren. Seine Lehrer waren die Perkussionisten Kobla und Alfred Ladzekpo sowie Miroslav Tadić an der Gitarre. 2003 schloss er das Studium ab. 2004 veröffentlichte er seine vierte CD Spark und begann den Vertrieb der CDs über seine Webseite. 2006 folgte die CD Upside Down und 2007 Desert Pirate.
Leeb tourt unermüdlich, vor allem in den USA, in Europa (Österreich, England, Deutschland, Irland und Kroatien) sowie in Fernost (Taiwan, Korea und Japan). Er unterrichtet zeitweise freiberuflich und in loser Folge an zwei Musikschulen in Los Angeles. Im Sommer veranstaltet er regelmäßig einen Workshop auf der Turracher Höhe, der vor allem von britischen Gitarristen besucht wird, unter denen er sich eine treue Fangemeinde geschaffen hat. Seine Spielweise ist vor allem für junge Gitarristen ein Vorbild, so etwa für den britischen Gitarristen Newton Faulkner.

http://www.thomasleeb.com



21. April 2017

Franco Morone

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Franco Morone gilt als einer der interessantesten Gitarristen der internationalen Musikszene. Dem US-Magazin "Acoustic Guitar" zufolge besitzt er einen der einzigartigsten Fingerstyle-Sounds, und das renommierteste Gitarrenmagazin Japans zahlt ihn zu den dreißig großen Weltklassegitarristen. Der begnadete "Handwerker" webt faszinierende Melodien in kunstvolle Kompositionen und Arrangements, die er bei seinen Konzerten mit außergewöhnlicher Sensibilit#t und unaufdringlicher Virtuosität zum Leben erweckt. Seine Musik berührt bereits beim ersten Zuhören, denn er setzt weniger auf technische Artistik, sondern fesselt sein Publikum mit musikalischer Tiefe, ausdrucksvollem Sound und mediterraner Wärme.
Sein Repertoire verbindet Eigenkompositionen und Arrangements traditioneller Werke: Unter seinen Fingern wirken alte Melodien wie neugeboren - und neue Melodien wie Klassiker. Dabei meistert er alle musikalischen Genres, seien es Blues, Jazz oder italienischer und keltischer Fingerstyle, mit brillanten Arrangements für sechs Saiten. Neben seinen veröffentlichten Alben werden viele seiner Unterrichtsbücher und DVDs von Lehrern und verschiedensten Gitarristengenerationen geschätzt. Seine regelmäßig und weltweit stattfindenden Konzerte und Workshops finden sich auf der offiziellen Website angekündigt, und wer die besondere Gelegenheit hat, ihn vor Ort zu erleben, sollte den italienischen Poeten der akustischen Gitarre nicht verpassen.

http://www.francomorone.it



15. September 2017

Markus Schlesinger

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Markus Schlesinger ist ein Wiener Gitarrist, der sich seit Jahren als Musiker, Seminarleiter und Mitbegründer des Vienna Fingerstyle Festivals dem Fingerpicking widmet. Er vereint sowohl Bass-, Akkord- als auch Melodiespiel meisterhaft auf seiner Gitarre und verzaubert das Publikum jedes Mal aufs Neue. Sein virtuos vorgetragenes Repertoire reicht von raffinierten Eigenkompositionen und Jazzbearbeitungen über Blues und Folk bis hin zu Fingerstyle-Arrangements bekannter Songs. Durch unterhaltsame Anekdoten und lebhafte Interaktion mit dem Publikum erhält sein Bühnenprogramm bisweilen auch kabarettistische Züge.
Markus Schlesinger ist Musiker mit Leib und Seele. Mit seiner Akustikgitarre, seiner rauchigen Gesangsstimme und seinem ansteckenden Humor garantiert er bei seinen Auftritten nicht nur musikalische Highlights, sondern auch kurzweilige Unterhaltung.

http://www.fingerpicking.at



13. Oktober 2017

BLUES SPECIAL

John Long & Willie Salomon

John Long

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“The best young Country Blues player playing today“(Muddy Waters, 1974)

Geboren 1950 in St. Louis, Missouri, begann er bereits im Kindesalter mit dem Gitarrespielen. In den 1960er Jahren spielte er mit seinem blinden Bruder Claude in lokalen Bands in St. Louis und East St. Louis. Anfang der 1970er Jahre zog er nach Chicago, damals wie heute der Nabel der Blueswelt schlechthin, und bekanntermaßen reich an wunderbaren, heute zum Teil legendären Musikern. Big Joe Williams, der im Keller unter einem Schallplatten-Laden wohnte, führte ihn in die Kunst des Bottleneck-Spiels ein. Bald hatte sich der junge Johnny Long, wie er sich bis in die 1990er Jahre nannte, einen ausgezeichneten Ruf in der Szene erworben. Big Walter Horton, einer der bedeutendsten Mundharmonikaspieler in der Geschichte des Blues wurde auf ihn aufmerksam und nahm ihn mit auf Tournee. Als ihn Muddy Waters eines Tages hörte, war er sogar so begeistert, dass er ihn als“the best young Country Blues player playing today“ (1974) bezeichnete. (Referenz: Bob Margolin, Gitarrist der Muddy Waters Band). Eine besondere Beziehung entwickelte sich zwischen Long und Homesick James, der zeitlebens für ihn wie ein Vater war.
Mitte der 1970er Jahre ließ er sich in Denver nieder und etablierte sich schnell als Bluesman No.1 im Bundesstaat Colorado. Colorado und hier vor allem vor allem die Universitätsstadt Boulder hatte in den 1970er Jahren eine faszinierende Musikszene. Hier konnte man fast allabendlich Acts wie die Ophelia Swing Band (mit Tim O’Brien), Pat Donohue, Judy Roderick, Ray Bonneville, Wasboard Chaz – und eben Johnny Long hören. Neben Auftritten unter seinem eigenen Namen begleitete er oft Stars wie Homesick James und John Lee Hooker.
Erstaunlicherweise machte Long außer einigen Demo-Tapes und der semiprofessionell produzierten CD Long On Blues (1999) keinerlei eigene Aufnahmen. Das änderte sich erst 2006, als ein Fan Randy Chortkoff, dem Chef der renommierten, in Los Angeles ansässigen Delta Groove Productions, eine von Johns alten Democassetten übergab. John Longs kraftvolle, unverwechselbare Art, den alten Country Blues mit vielen eigenen Songs zu interpretieren, beeindruckte ihn so sehr, dass er ihn sofort bei Delta Groove unter Vertrag nahm. Inzwischen sind zwei großartige Alben erschienen: Lost And Found (2006) und Stand Your Ground (2016). Beide erhielten überragende Kritiken in den USA, Australien und Europa.
John Long ist ein 100% authentischer Charakter, der so gar nicht in die heutige Zeit zu passen scheint. Er benützt keinen Computer, kein Smartphone, produziert sich nicht auf YouTube oder Facebook und fährt nicht einmal selbst Auto. Der Blues ist die Welt, in die er hineingeboren wurde, und er lebt und zelebriert die Musik mit jeder Faser seiner Persönlichkeit.
“I’m no fancy –type guitar player or anything. People might want to hear fancy fingerpicking, and that’s good if they’re into that, but that’s not where I come from. I come more from the guys that play it as you feel it.” (John Long)

http://www.johnlongblues.com


Willie Salomon

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Foto: Manfred Pollert

Willie Salomon hat ein wunderbares breites Repertoire, das das ganze Spektrum und alle Stile des Vorkriegs-Blues umfasst, und er kann die Zuhörer von Piedmont zum Mississippi Delta, von Bentonia zu Ragtime zum frühen Jazz führen, offenbar mit jedem Instrument, das er anfasst, und mit unglaublicher Musikalität. Er zeigt echte Leidenschaft und brennende Liebe für die Musik und das hört man Note für Note. Willie Salomon spielt heiß, mit Gefühl und Sensibilität, mit genau der richtigen spielerischen Note und Freude, die uns daran erinnert, dass der Blues eine zelebrierende Musik ist, mit einem Unterton von Schmerz. Manchmal fehlt den Musikern die Essenz dieser Musik, auch wenn sie sie gut kopieren, weil sie den Kern nicht wirklich verstehen. Das Wort „authentisch“ wird oft missbraucht, um „es klingt wie damals“ auszudrücken. Zwar „klingt“ es „wie“, aber es fehlt einfach das richtige Gefühl des echten „deep“ Blues. Willie Salomon hat beides – er ist ein Meister der Technik und er hat das von tiefstem Herzen kommende Gefühl des „old time“ Blues. Das ist nicht nacheifern, sondern eine innige Verbindung mit dem Kern und Wesen dieser Musik.
Willie Salomon ist ein “ world-class, top-tier virtuoso fingerpicker”, und ein unglaublicher Slide Guitarist. Er spielt auf 6 und 12-saitigen Gibson Holz- und National (Resonator) Metall-Guitarren. Er spielt außerdem eine geschmackvoll unterlegte Mundharmonika mit anspruchsvoller Gestaltung und Ausdrucksweise. Wenn er auf dem Barrelhouse Boogie-Woogie Piano loslegt, erntet er stürmischen Beifall. Selten kann ein virtuoser Gitarrist so gut Klavier spielen. Willie Salomon ist ganz einfach ein wunderbarer traditioneller Blues Master, ein lebendiger Schatz des traditionellen akustischen Blues, genauso wichtig wie seine berühmten Kollegen, um diese Musik ins 21. Jahrhundert zu tragen.”

http://www.williesalomon.com




17. November 2017

Andrea Valeri

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Andrea Valeri wurde in Pontedera am 27.2.1991 geboren. Schon im zarten Alter von 16 Jahren spielte er professionell Gitarre und hat seither viel Erfolg rund um den Globus. Mit knapp über 20 Jahren gilt er als ein Prinz an der Fingerstyle-Gitarre mit einem Stil, der als eine neue akustische Musik Ambassador definiert wird. Jung an Jahren, nimmt er doch bereits als "Veteran" an vielen akustischen Gitarrenfestivals teil. Dort teilte er mit vielen der grössten Gitarristen der Welt die Bühne.
Andrea begann seine Ausbildung mit 10 Jahren. Zunächst studierte er die klassische Technik, hatte dann eine elektrische Phase und wandte sich mit 14 Jahren der akustischen Stahl-Saiten-Gitarre zu. Er erlernte die Techniken wie Thumbstyle, Fingerstyle, Flatpicking und begann dann seine eigene musikalische Entwicklung. Mit 18 war er schon in Italien anerkannt. Nach und nach erschienen die CD`s "Das Geheimnis der Stille" (2007), The Trip (2008), Maybe (2010) und Daydream (2011).
Das junge musikalische Genie ist auch für seine Zusammenarbeit mit dem australischen Gitarrenvirtuosen Michael Fix bekannt. Erstmals sind die beiden auf dem Album Maybe in dem Track "Cannonball Rag" zu hören. Auf dem Album "Two Timing" spielen dann auch solche Cracks wie Tommy Emmanuel, Sam Shepherd, Louie Shelton, Stephen Bennett, Nick Charles und viele andere mehr mit. Andrea half auch Goran Kuzminiac auf dessen CD "Play The Guitar God" aus (Simple Words".
Andrea Valeri`s Stil entwickelt sich ständig weiter und sein weltweiter Erfolg "wächst von Tag zu Tag".   

http://www.andreavaleri.com/



Beginn immer 19:30 Uhr.

Kultur Card Kärnten, kelag Joker und Kulturpass sind gültig.
Kartenvorverkauf im Porcia Kartenbüro Tel: 04762 / 42020 oder karten@porcia.at


Kontakt

Guitarena

Leitung: Hartwig Weiher

Kulturamt der Stadtgemeinde Spittal

Schloß Porcia • Burgplatz 1 • A-9800 Spittal an der Drau



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Unser Gästebuch von 1998 bis 2014 mit vielen Erinnerungen.